Die Auftragseingänge langlebiger Güter in den USA stiegen im September um 6,3 Milliarden US Dollar oder 1,8 Prozent und erreichten damit 345,4 Milliarden US Dollar.
Der Anstieg setzt eine Reihe von Zuwächsen fort, denn die Auftragseingänge legten in sechs der letzten sieben Monate zu. Im August waren die Bestellungen nur um 0,1 Prozent gestiegen. Ohne Transportausrüstung erhöhte sich das Volumen im September um 0,5 Prozent. Ohne Verteidigungsaufträge stieg es um 2,2 Prozent.
Transportausrüstung trug den größten Teil des Monatsanstiegs und legte um 5,2 Milliarden US Dollar oder 4,6 Prozent auf 119,8 Milliarden US Dollar zu. Damit zeigte gerade der Bereich mit hohem Investitionsanteil eine deutliche Belebung gegenüber dem Vormonat.
Die anhaltend positiven Auftragseingänge deuten auf eine robuste Industrieaktivität hin. Höhere Bestellungen können mittelfristig die industrielle Nachfrage nach industriell genutzten Metallen stützen. Gold reagiert primär über das Zusammenspiel von Konjunkturerwartungen, realen Renditen, US Dollar und Inflationsaussichten, während industrielle Edelmetalle stärker von der Produktionsnachfrage abhängig sind. Konkrete Marktbewegungen folgen jedoch von weiteren makroökonomischen Signalen.