Das Wichtigste in Kürze

Der Euroraum verzeichnete im Februar 2026 einen Warenüberschuss von 11,5 Milliarden Euro. Die Exporte fielen im Jahresvergleich stärker als die Importe, während besonders die Maschinen und Fahrzeuge zu dem Monatsüberschuss beitrugen. Auf Sicht der ersten zwei Monate 2026 liegt der Überschuss deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Euroraum erzielt im Februar 2026 Warenüberschuss von 11,5 Milliarden Euro Außenhandel

Euroraum erzielt im Februar 2026 Warenüberschuss von 11,5 Milliarden Euro

Geschrieben von Goldkurs Reporter

Der Euroraum verzeichnete im Februar 2026 einen Warenüberschuss von 11,5 Milliarden Euro.

Die Exporte in die Länder außerhalb des Euroraums sanken im Februar auf 232,4 Milliarden Euro, ein Rückgang von 6,7 Prozent gegenüber Februar 2025. Die Importe aus dem Rest der Welt fielen auf 220,9 Milliarden Euro, ein Minus von 2,2 Prozent im Jahresvergleich. Damit verbesserte sich die Handelsbilanz gegenüber Januar 2026, als ein Defizit von 1,0 Milliarde Euro ausgewiesen wurde.

Der deutliche Monatsüberschuss wurde vor allem durch das Segment Maschinen und Fahrzeuge getragen. In diesem Bereich stieg der Überschuss von 1,5 Milliarden Euro im Januar 2026 auf 10,2 Milliarden Euro im Februar 2026. Im Jahresvergleich liegt der Überschuss im Bereich Maschinen und Fahrzeuge allerdings unter dem Wert von Februar 2025, als 14,2 Milliarden Euro erzielt wurden.

Andere Sektoren zeigten gemischte Entwicklungen. Die Chemiebranche verzeichnete einen starken Rückgang des Überschusses von 30,4 Milliarden Euro im Februar 2025 auf 16,2 Milliarden Euro im Februar 2026. Der Energiesektor reduzierte sein Defizit von -25,2 Milliarden Euro im Februar 2025 auf -20,0 Milliarden Euro im Februar 2026.

Entwicklung der ersten beiden Monate

Im Zeitraum Januar bis Februar 2026 lag der Warenüberschuss des Euroraums bei 10,6 Milliarden Euro, nach 21,8 Milliarden Euro in den ersten zwei Monaten des Vorjahres. Die Exporte für Januar bis Februar sanken auf 447,5 Milliarden Euro, ein Rückgang von 7,2 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Die Importe fielen auf 436,9 Milliarden Euro, ein Minus von 5,1 Prozent. Der innergemeinschaftliche Handel innerhalb des Euroraums ging in den ersten beiden Monaten auf 432,7 Milliarden Euro zurück, ein Rückgang von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Für Anleger in Edelmetallen ist die Verbindung zwischen Zinsen und Gold wichtig. Gold reagiert vor allem auf reale Renditen, also auf Nominalzinsen abzüglich Inflation. Höhere reale Renditen erhöhen die entgangenen Zinsen beim Halten von Gold und verringern dadurch tendenziell seine relative Attraktivität, niedrigere reale Renditen senken die entgangenen Zinsen und erhöhen die relative Attraktivität von Gold.

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