Das Wichtigste in Kürze

Große Spekulanten halten zum Stichtag 20.10.2026 bei Gold eine Netto-Long-Position von 199865 Kontrakten, bei Silber eine Netto-Long-Position von 19795 Kontrakten. Kommerzielle Marktteilnehmer stehen bei Gold mit -235582 und bei Silber mit -37176 Kontrakten netto short. Gegenüber der Vorwoche reduzierten Spekulanten ihre Netto-Long-Positionen leicht, während kommerzielle Positionen sich etwas in Richtung geringerer Shorts bewegten.

Große Spekulanten sind bei Gold und Silber netto long, Kommerzielle stehen netto short Terminmarkt

Große Spekulanten sind bei Gold und Silber netto long, Kommerzielle stehen netto short

Goldkurs Redaktion Veröffentlicht Aktualisiert
Primärquelle Commodity Futures Trading Commission Datenstand

Große Spekulanten halten bei Gold eine Netto-Long-Position von 199865 Kontrakten zum Stichtag 20.10.2026. Das Open Interest bei Gold liegt bei 402279 Kontrakten. Kommerzielle Marktteilnehmer stehen bei Gold mit einer Netto-Short-Position von -235582 Kontrakten.

Im Wochenvergleich reduzierte sich das Netto der großen Spekulanten bei Gold um 8014 Kontrakte, während das Netto der Kommerziellen um 6949 Kontrakte in Richtung weniger Short verschob. Das Open Interest nahm um 5934 Kontrakte zu.

Bei Silber beträgt die Netto-Long-Position der großen Spekulanten 19795 Kontrakte. Das Open Interest liegt bei 113992 Kontrakten. Kommerzielle Marktteilnehmer sind bei Silber netto -37176 Kontrakte short.

Gegenüber der Vorwoche verringerte sich das Netto der großen Spekulanten bei Silber um 2836 Kontrakte, das Netto der Kommerziellen verringerte sich um 2266 Kontrakte. Das Open Interest stieg um 5559 Kontrakte.

Die Daten zeigen eine klare Aufteilung der Marktrollen. Große Spekulanten dominieren die Longseite bei beiden Metallen, während kommerzielle Händler als Absicherer in großem Umfang Shortpositionen halten. Die jüngsten Wochenveränderungen deuten auf ein leichtes Zurücknehmen von Spekulationspositionen und zugleich auf partielles Schließen von kommerziellen Shorts hin, begleitet von einem moderaten Anstieg des Open Interest.

Für die Preisdynamik von Gold ist vor allem die Entwicklung realer Renditen und des US Dollar relevant. Höhere reale Renditen erhöhen die entgangenen Zinsen beim Halten von Gold und dämpfen dadurch die Nachfrage, ein fallender US Dollar dagegen erhöht die Nachfrage nach Gold in anderen Währungen. Positionsdaten wie hier liefern Hinweise auf Marktstruktur und mögliche Volatilität, geben aber keinen direkten Hinweis auf kurzfristige Kursbewegungen.

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