Das Wichtigste in Kürze

Die Inflationsrate in Deutschland lag im September 2026 voraussichtlich bei 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Preise stiegen monatlich um 0,6 Prozent, die Kerninflation ohne Nahrungsmittel und Energie betrug 2,4 Prozent, Energiepreise legten deutlich zu.

Inflationsrate in Deutschland im September 2026 voraussichtlich 3,3 Prozent Inflation

Inflationsrate in Deutschland im September 2026 voraussichtlich 3,3 Prozent

Goldkurs Redaktion Veröffentlicht Aktualisiert
Primärquelle Statistisches Bundesamt Datenstand

Die Inflationsrate in Deutschland betrug im September 2026 voraussichtlich 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Gegenüber August 2026 stiegen die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent, der harmonisierte Verbraucherpreisindex zeigte dieselben Veränderungen.

Ohne Nahrungsmittel und Energie, also die sogenannte Kerninflation, lag die jährliche Teuerung im September voraussichtlich bei 2,4 Prozent und damit auf dem Niveau des Vormonats. Dienste verteuerten sich weiterhin moderat, die Jahresrate bei Dienstleistungen ging von 2,8 Prozent im August auf 2,7 Prozent im September zurück. Die Preise für Waren erhöhten sich stärker und kletterten auf 3,8 Prozent nach 3,0 Prozent im Vormonat.

Die Preise für Energie zogen deutlich an und lagen im September voraussichtlich 14,9 Prozent über dem Vorjahresmonat, nach 10,5 Prozent im August und 8,3 Prozent im Juli. Die Teuerung bei Nahrungsmitteln blieb vergleichsweise niedrig und lag voraussichtlich bei 0,4 Prozent im Jahresvergleich.

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex, der für Vergleiche im Euroraum verwendet wird, wies im September 2026 voraussichtlich ebenfalls eine Jahresrate von 3,3 Prozent und eine Monatsrate von 0,6 Prozent aus. Seit Januar 2026 gelten für den harmonisierten Index methodische Änderungen und eine neue Indexbasis, die auf der Basis 2025 = 100 ausgewiesen wird. Die endgültigen Ergebnisse für September 2026 werden am 13. Oktober 2026 veröffentlicht.

Auswirkungen auf Edelmetalle

Höhere Energiepreise und eine insgesamt steigende Jahresinflation erhöhen den Inflationsdruck. Steigende Inflation kann reale Renditen unter Druck setzen und damit das Interesse an inflationsgeschützten Anlagen beeinflussen; dieser Effekt ist insbesondere für Gold relevant, bleibt jedoch von der Entwicklung der Nominalzinsen abhängig.

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