Das Wichtigste in Kürze

Am Stichtag 13.10.2026 lagen die Nettopositionen großer Spekulanten an der COMEX für Gold bei 207879 Kontrakten long und für Silber bei 22631 Kontrakten long. Kommerzielle Marktteilnehmer zeigten jeweils Netto-Shorts von -242531 Kontrakten bei Gold und -39442 Kontrakten bei Silber. Die Wochenvergleiche zeigen nur moderate Anpassungen der Positionen.

Spekulanten an der COMEX halten Gold und Silber netto long Terminmarkt

Spekulanten an der COMEX halten Gold und Silber netto long

Goldkurs Redaktion Veröffentlicht Aktualisiert
Primärquelle Commodity Futures Trading Commission Datenstand

Am Stichtag 13.10.2026 halten große Spekulanten an der COMEX in Gold netto 207879 Kontrakte long bei einem Open Interest von 396345 Kontrakten. Kommerzielle, also Produzenten und Händler, sind in Gold netto mit -242531 Kontrakten short.

Gegenüber der Vorwoche reduzierten die großen Spekulanten ihre Netto-Longpositionen in Gold um 2456 Kontrakte, die kommerziellen Netto-Shorts verringerten sich um 1996 Kontrakte. Das Open Interest stieg um 236 Kontrakte, was auf nur geringe Veränderungen bei der Marktaktivität hinweist.

Bei Silber liegt das Open Interest bei 108433 Kontrakten. Große Spekulanten halten 34394 Kontrakte long und 11763 Kontrakte short, netto 22631 Kontrakte long. Kommerzielle Marktteilnehmer sind in Silber netto mit -39442 Kontrakten short.

Im Wochenvergleich nahm die Netto-Longhaltung der großen Spekulanten in Silber um 522 Kontrakte ab, während die kommerziellen Netto-Shorts um 2150 Kontrakte reduziert wurden. Das Open Interest stieg um 3303 Kontrakte, was auf höhere Handelsaktivität in dieser Woche hindeutet.

Die Zahlen zeigen eine klare Positionsteilung, Große Spekulanten stehen bei beiden Metallen netto long, kommerzielle Händler netto short. Solche Positionierungsprofile schaffen eine Abhängigkeit der Preise von weiteren Positionswechseln. Gold reagiert überdies besonders auf reale Renditen, den US Dollar und die Inflationsentwicklung; höhere reale Renditen erhöhen die entgangenen Zinsen bei nicht verzinslichen Anlagen und belasten typischerweise die Nachfrage nach Gold, niedrigere reale Renditen stützen sie.

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