Das Wichtigste in Kürze

Die Beschäftigung in den USA nahm im September um 29.000 Stellen zu, während die Arbeitslosenquote bei 4,2 Prozent verharrte. Durchschnittliche Stundenlöhne stiegen leicht auf 37,81 US Dollar je Stunde; frühere Monatswerte wurden nach unten revidiert.

US-Arbeitsmarkt legt im September nur leicht zu, Arbeitslosenquote bei 4,2 Prozent Arbeitsmarkt

US-Arbeitsmarkt legt im September nur leicht zu, Arbeitslosenquote bei 4,2 Prozent

Goldkurs Redaktion Veröffentlicht Aktualisiert
Primärquelle U.S. Bureau of Labor Statistics Datenstand

Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im September um 29.000, und die Arbeitslosenquote lag bei 4,2 Prozent. Damit änderten sich sowohl Beschäftigung als auch Arbeitslosigkeit im Monatsvergleich nur wenig; die Quote bleibt seit März in einer engen Spanne zwischen 4,1 und 4,3 Prozent.

Die Erwerbsbeteiligung lag bei 61,8 Prozent und das Verhältnis Beschäftigte zu Bevölkerung bei 59,2 Prozent, beides ohne nennenswerte Veränderung gegenüber August. Die Zahl der Arbeitslosen betrug 7,1 Millionen, die Anzahl der Langzeitarbeitslosen über 27 Wochen blieb mit 1,9 Millionen nahezu unverändert.

Branchenseitig setzte sich der Aufwärtstrend im Gesundheitswesen fort (+17.000), während die Beschäftigung in der Herstellung um 9.000 stieg und der Bau nur leicht zunahm (+11.000). Die privaten Dienstleistungsbereiche zeigten insgesamt kaum Veränderung; Finanzdienstleistungen verzeichneten einen leichten Beschäftigungsrückgang (-7.000).

Die durchschnittlichen Stundenlöhne für alle Beschäftigten im privaten Sektor stiegen im Monatsvergleich um 0,1 Prozent auf 37,81 US Dollar je Stunde, was einem Anstieg von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Veröffentlichung enthält auch revisionsbedingte Korrekturen, Die Schätzung für Juli wurde von +21.000 auf -10.000 revidiert und die für August von +162.000 auf +133.000, womit Juli und August zusammen 60.000 Stellen niedriger ausfallen als zuvor berichtet.

Für Edelmetalle ist der wirtschaftliche Zusammenhang über Zinsen, reale Renditen und den US Dollar zu sehen. Arbeitsmarktdaten beeinflussen die Einschätzung, wie restriktiv die Geldpolitik bleiben muss; robustere Beschäftigung und Lohnsteigerungen stützen tendenziell höhere Leitzinsen und reale Renditen, was die Attraktivität von Gold als nicht verzinslichem Wert relativ reduziert. Umgekehrt würden deutlich schwächere Arbeitsmarktdaten den Druck auf die Zinsen mindern und Gold vergleichsweise stützen.

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