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Das Defizit der USA im Waren- und Dienstleistungsverkehr stieg im Juli auf 88,6 Milliarden US Dollar, nach 71,2 Milliarden im Juni. Ursachen waren rückläufige Exporte und höhere Importe, wobei Exporte von nichtmonetärem Gold um 3,9 Milliarden US Dollar sanken.

US Handelsbilanzdefizit steigt im Juli auf 88,6 Milliarden US Dollar Außenhandel

US Handelsbilanzdefizit steigt im Juli auf 88,6 Milliarden US Dollar

Geschrieben von Goldkurs Reporter

Das US Handelsbilanzdefizit für Waren und Dienstleistungen stieg im Juli auf 88,6 Milliarden US Dollar.

Die Zunahme um 17,4 Milliarden US Dollar gegenüber dem revidierten Wert von 71,2 Milliarden US Dollar im Juni resultierte aus einem Rückgang der Exporte und einem Anstieg der Importe. Die Ausfuhren lagen im Juli bei 310,7 Milliarden US Dollar und damit 6,6 Milliarden US Dollar unter dem Vormonat. Die Einfuhren kletterten auf 399,3 Milliarden US Dollar, ein Plus von 10,8 Milliarden US Dollar gegenüber Juni.

Das Defizit im Warenbereich weitete sich um 17,6 Milliarden US Dollar auf 119,6 Milliarden US Dollar aus. Die Dienstleistungsbilanz verzeichnete weiterhin einen Überschuss, der im Juli leicht auf 31,0 Milliarden US Dollar anstieg, 0,2 Milliarden mehr als im Vormonat.

Unter den Warenexporten fiel der Posten Industriestoffe und Rohstoffe deutlich; der Export von Rohöl sank um 4,5 Milliarden US Dollar. Auch Exporte von nichtmonetärem Gold gingen um 3,9 Milliarden US Dollar zurück. Die Exporte von Fertigungsgütern lagen insgesamt bei 201,0 Milliarden US Dollar, 6,2 Milliarden weniger als im Vormonat.

Auf der Importseite trieben vor allem Investitionsgüter die Zunahme, Importe von Investitionsgütern stiegen um 14,4 Milliarden US Dollar. Stark steigerten sich Computer und Computerzubehör, die zusammen um 13,5 Milliarden US Dollar zulegten. Der Warenimport insgesamt belief sich auf 320,6 Milliarden US Dollar, ein Plus von 11,4 Milliarden US Dollar.

Die Statistik zeigt außerdem, dass sich das durchschnittliche Defizit der letzten drei Monate erhöhte, während das Jahresergebnis bis Juli niedriger liegt als im Vorjahr, Im Jahresverlauf verringerte sich das kumulierte Waren und Dienstleistungen Defizit bis Juli gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 um 188,4 Milliarden US Dollar beziehungsweise 29,6 Prozent, da die Exporte kräftig zunahmen.

Die BEA weist darauf hin, dass bei der Einbeziehung in die Volkswirtschaftsstatistik Exporte und Importe von nichtmonetärem Gold für die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts durch eine Anpassung ersetzt werden, die sich an der inländischen Goldproduktion und der industriellen Verwendung orientiert. Wenn reale Renditen fallen, verringern sich die entgangenen Zinsen beim Halten von Gold, was tendenziell die Nachfrage nach dem Edelmetall stützen kann.

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