maxblue
maxblue im Test 2026
maxblue ist das Online Brokerage Angebot der Deutschen Bank AG und richtet sich vor allem an Anleger, die Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs, ETCs, Optionsscheine, Zertifikate und weitere Wertpapiere selbst handeln möchten. Für Anleger, die sich speziell für Gold und andere Edelmetalle interessieren, bietet maxblue verschiedene Möglichkeiten über börsengehandelte Produkte.
Gold, Silber, Platin und Palladium können über konkrete ETCs abgebildet werden. Zusätzlich stehen zahlreiche verbriefte Derivate zur Verfügung. Ein klassischer CFD Handel mit Edelmetallen gehört dagegen nicht zum aktuellen maxblue Angebot.
Gold, Silber, Platin und Palladium bei maxblue
Bei maxblue können Anleger in Gold, Silber, Platin und Palladium investieren. Der Zugang erfolgt vor allem über börsengehandelte ETCs, die an die Preisentwicklung des jeweiligen Edelmetalls gekoppelt sind.
Für Gold stehen verschiedene Produkte zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise iShares Physical Gold, Amundi Physical Gold und Xtrackers IE Physical Gold. Anleger können dadurch zwischen mehreren Emittenten und unterschiedlichen Produktstrukturen wählen.
Auch Silber ist über verschiedene ETCs handelbar. Zu den verfügbaren Produkten gehören unter anderem iShares Physical Silver sowie mehrere Silber ETCs von Xtrackers.
Für Platin stehen ebenfalls konkrete Produkte zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise iShares Physical Platinum und Xtrackers Physical Platinum Produkte.
Palladium kann unter anderem über iShares Physical Palladium abgebildet werden. Damit sind alle vier für unseren Brokervergleich relevanten Edelmetalle bei maxblue über konkrete börsengehandelte Wertpapiere verfügbar.
Dabei erwerben Anleger in der Regel nicht unmittelbar einen Goldbarren, Silberbarren oder eine bestimmte Menge Platin beziehungsweise Palladium. Stattdessen wird ein Wertpapier gekauft, das die Preisentwicklung des jeweiligen Metalls abbildet. Je nach Produkt kann eine physische Besicherung mit dem entsprechenden Edelmetall bestehen.
Zusätzlich bietet maxblue Optionsscheine, Zertifikate und weitere verbriefte Derivate. Dadurch können auch komplexere Strategien auf Rohstoffe und Edelmetalle umgesetzt werden.
Ein klassisches CFD Konto gehört dagegen nicht zum maxblue Angebot. Deshalb gibt es keinen verifizierten Gold CFD Mindestspread und keinen maximalen Gold Retail Hebel, wie sie bei spezialisierten CFD Brokern üblich sind.
maxblue bietet außerdem ein umfangreiches allgemeines Aktien und ETF Angebot. Konkrete Goldminen Aktien oder Goldminen ETFs konnten wir in den öffentlich zugänglichen aktuellen Produktinformationen jedoch nicht ausreichend eindeutig verifizieren.
ETCs können grundsätzlich auch Bestandteil eines Wertpapier Sparplans sein. Einen konkreten Gold, Silber, Platin oder Palladium ETC konnten wir jedoch nicht eindeutig als aktuell sparplanfähig bestätigen.
Physische Goldbarren oder Silbermünzen werden innerhalb des maxblue Depots nicht direkt verkauft. Die Deutsche Bank bietet zwar unabhängig davon einen separaten Edelmetallservice für bestimmte Bankkunden an. Dieser gehört jedoch nicht zum maxblue Broker.
Gebühren und Kosten
maxblue arbeitet beim klassischen Wertpapierhandel mit einem prozentualen Gebührenmodell.
Für normale Wertpapierorders beträgt die reguläre Orderprovision 0,25 Prozent des Ordervolumens. Mindestens werden 8,90 Euro und maximal 58,90 Euro je Transaktion berechnet.
Abhängig vom gewählten Handelsplatz können zusätzliche Börsenentgelte, Courtagen oder andere Fremdkosten entstehen.
Die Depotführung selbst ist kostenlos. Auch das zum Depot gehörende Depotkonto wird ohne reguläre Kontoführungsgebühr angeboten.
Für aktive Anleger gibt es einen Vieltrader Rabatt. Abhängig von der Anzahl der ausgeführten Transaktionen kann die reguläre Orderprovision für eine folgende Rabattperiode reduziert werden.
Zusätzlich bietet maxblue regelmäßig zeitlich begrenzte Aktionen für ETFs und andere Wertpapiere an. Solche Aktionen können die tatsächlichen Orderkosten reduzieren, sollten aber nicht mit den dauerhaft geltenden Standardkonditionen verwechselt werden.
Bei Wertpapier Sparplänen beträgt die reguläre Kaufprovision für Aktien, ETFs und ETCs 1,25 Prozent des jeweiligen Kurswerts. Die Mindestsparrate liegt bei 25 Euro.
Beim Kauf eines Gold, Silber, Platin oder Palladium ETCs sollten Anleger neben den maxblue Orderkosten auch den Spread und die laufenden Produktkosten des jeweiligen Wertpapiers berücksichtigen. Diese Kosten hängen vom Emittenten und vom konkreten Produkt ab.
Eine allgemeine Mindesteinzahlung zur Eröffnung des maxblue Depots konnten wir nicht verifizieren. Die Mindestsparrate von 25 Euro darf deshalb nicht mit einer Mindesteinzahlung verwechselt werden.
Insgesamt ordnen wir das Gebührenniveau als mittel ein. Positiv sind die kostenlose Depotführung und die möglichen Rabattaktionen. Die reguläre Mindestprovision von 8,90 Euro liegt allerdings über den Kosten vieler Neobroker.
Handelsplattform
maxblue ist vollständig in die digitale Infrastruktur der Deutschen Bank integriert. Anleger können ihr Depot über das Deutsche Bank Online Banking im Webbrowser sowie über die Deutsche Bank Mobile App verwalten.
Über die Plattform können Wertpapiere gesucht, gekauft und verkauft sowie bestehende Depotpositionen überwacht werden.
Für den Handel stehen mehr als 40 Börsenplätze weltweit zur Verfügung. Zusätzlich bietet maxblue mit Direct Trade einen außerbörslichen Handel mit verschiedenen Handelspartnern.
Beim Direct Trade werden aktuelle Preisstellungen angezeigt. Anleger können unterschiedliche Kurse vergleichen und anschließend direkt eine Order ausführen.
Zusätzlich stehen Marktinformationen, Research Inhalte der Deutschen Bank und Watchlists zur Verfügung.
Für langfristige Anleger bietet maxblue damit eine klassische und vergleichsweise umfangreiche Wertpapierplattform innerhalb des Deutsche Bank Bankings.
MetaTrader 4 und MetaTrader 5 gehören dagegen nicht zum verifizierten Plattformangebot. Auch eine direkte TradingView Integration und klassisches Copy Trading konnten wir nicht bestätigen.
Ein vollwertiges Demokonto konnten wir ebenfalls nicht verifizieren. Die vorhandene Watchlist ermöglicht zwar das Beobachten von Wertpapieren, ersetzt jedoch kein echtes Demokonto mit simulierten Orders.
Sicherheit und Regulierung
maxblue ist keine eigenständige Broker Gesellschaft. Für deutsche Kunden ist unmittelbar die Deutsche Bank Aktiengesellschaft zuständig.
Die Deutsche Bank AG hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und gehört zu den regulierten deutschen Kreditinstituten.
Zu den zuständigen Aufsichtsbehörden gehören die Europäische Zentralbank, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und die Deutsche Bundesbank.
Bei der Sicherheit muss zwischen Guthaben auf dem Depotkonto und Wertpapieren im Depot unterschieden werden.
Bankeinlagen unterliegen grundsätzlich der gesetzlichen Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Einleger. Zusätzlich ist die Deutsche Bank Mitglied des freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.
Wertpapiere im Depot fallen dagegen nicht unter die klassische Einlagensicherung. Aktien, ETFs, ETCs und andere Depotwerte gehören grundsätzlich dem Kunden.
Für bestimmte Forderungen aus Wertpapiergeschäften besteht zusätzlich eine Anlegerentschädigung. Diese kann 90 Prozent der entsprechenden Forderung bis maximal 20.000 Euro abdecken.
Die gesetzliche Einlagensicherung, Anlegerentschädigung und das Eigentum an Wertpapieren sind deshalb unterschiedliche Schutzmechanismen.
Einzahlungen und Auszahlungen
Für das maxblue Depot wird ein Depotkonto als Verrechnungskonto genutzt. Darüber werden Wertpapierkäufe, Verkäufe und weitere Zahlungsbewegungen abgewickelt.
Einzahlungen können per Banküberweisung vorgenommen werden.
Beim Wertpapier Sparplan wird der Sparbetrag beispielsweise per Dauerauftrag vom Girokonto auf das entsprechende Sparplankonto übertragen.
Auszahlungen können über das Deutsche Bank Online Banking veranlasst werden. Guthaben kann auf ein Deutsche Bank Girokonto oder auf ein hinterlegtes externes Referenzkonto überwiesen werden.
Beim Verkauf von Wertpapieren wird der Verkaufserlös zunächst dem Depotkonto gutgeschrieben und kann anschließend weiter überwiesen werden.
Kreditkarte, PayPal, Skrill oder Neteller gehören nicht zu den verifizierten Standard Einzahlungsmethoden des maxblue Depots.
Für wen eignet sich maxblue?
maxblue eignet sich besonders für Anleger, die Gold und andere Edelmetalle innerhalb eines klassischen deutschen Wertpapierdepots abbilden möchten.
Für Gold Anleger steht eine vergleichsweise große Auswahl unterschiedlicher ETCs zur Verfügung. Dadurch können verschiedene Emittenten und Produktstrukturen genutzt werden.
Auch Silber, Platin und Palladium können über konkrete börsengehandelte Produkte in ein Wertpapierportfolio integriert werden.
Interessant ist maxblue außerdem für Anleger, die Edelmetalle mit Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen und weiteren Anlageklassen innerhalb eines Depots kombinieren möchten.
Für sehr kostenbewusste Anleger ist der Broker dagegen weniger attraktiv als viele Neobroker. Die reguläre Mindestprovision von 8,90 Euro je Wertpapierorder ist vergleichsweise hoch.
Für Anleger, die hauptsächlich kurzfristig Gold oder Silber über CFDs handeln möchten, ist maxblue ebenfalls weniger geeignet. Ein klassisches Edelmetall CFD Angebot gehört nicht zum verifizierten Produktumfang.
Wer physische Goldbarren oder Silbermünzen direkt über sein Brokerdepot kaufen möchte, findet bei maxblue ebenfalls kein entsprechendes Angebot.