
Inflation beschreibt, wie stark sich das allgemeine Preisniveau erhöht. Steigt Inflation, sinkt die Kaufkraft: Für denselben Betrag bekommst du weniger Waren und Dienstleistungen als zuvor. Gerade in Phasen hoher Inflation wird sichtbar, wie stark Erspartes (in Euro) real entwertet werden kann.
CPI (Consumer Price Index) ist die klassische Verbraucherpreis Inflation. International vergleichbare Jahreswerte bekommst du sehr gut über die World Bank Zeitreihe „Inflation, consumer prices (annual %)“.
Für den Euroraum ist HICP (Harmonised Index of Consumer Prices) der Standard. Für „Headline Inflation“ (Gesamtinflation) und Kerninflation gibt es frei zugängliche Zeitreihen über das ECB Data Portal (SDMX API).
Interpretation:
Kerninflation blendet die besonders volatilen Komponenten (typisch: Energie und Lebensmittel) aus. Damit eignet sie sich besser, um den dauerhaften Inflationstrend einzuschätzen z. B. wenn du wissen willst, ob Preissteigerungen „breit“ in der Wirtschaft ankommen.
Aber: Kerninflation kann Lebensrealität verzerren, wenn genau die ausgeblendeten Komponenten (z. B. Energie) dein Budget dominieren.
Ein einzelner Monatswert sagt wenig. Entscheidend ist:
Darum siehst du unten die Historie als Zeitreihe (inkl. Hoch/Tief, Vorwert).
Gold wird oft als Wertspeicher betrachtet. Der spannende Praxis Check ist nicht „Gold steigt“, sondern:
Kann Gold die Kaufkraft über Zeit stabilisieren, wenn Währungskraft durch Inflation sinkt?
Darum gibt es unten einen Vergleich: Inflation (Trend) vs. Goldpreis Entwicklung als Index (Start=100), damit du Bewegungen direkt vergleichen kannst.
Hinweis: Das ist kein „Beweis“ aber ein sehr gutes Einordnungs Werkzeug, wie reale Entwertung und ein knappes Gut im Zeitverlauf zueinander laufen.