Das Wichtigste in Kürze

Der Euroraum wies im März 2026 einen Überschuss in der Handelsbilanz von 7,8 Milliarden Euro aus. Gegenüber März 2025 ging der Überschuss deutlich zurück, weil Exporte fielen und Importe zunahmen. Besonders starke Rückgänge zeigten die Chemikalien und die Maschinen und Fahrzeuge.

Euroraum Handelsbilanzüberschuss im März 2026 bei 7,8 Milliarden Euro Außenhandel

Euroraum Handelsbilanzüberschuss im März 2026 bei 7,8 Milliarden Euro

Geschrieben von Goldkurs Reporter

Der Euroraum verzeichnete im März 2026 einen Handelsbilanzüberschuss von 7,8 Milliarden Euro, deutlich weniger als die 34,1 Milliarden Euro im März 2025. Damit sank der Überschuss auch im Monatsvergleich, von 11,1 Milliarden Euro im Februar 2026 auf 7,8 Milliarden Euro im März.

Entwicklung von Exporten und Importen

Die Exporte des Euroraums in die übrige Welt lagen im März 2026 bei 265,3 Milliarden Euro und fielen damit um 5,5 Prozent gegenüber März 2025, als sie 280,6 Milliarden Euro betrugen. Die Importe aus der übrigen Welt stiegen auf 257,4 Milliarden Euro, ein Plus von 4,4 Prozent gegenüber 246,5 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Auf Quartalsbasis sank der Überschuss in Januar bis März 2026 auf 16,6 Milliarden Euro gegenüber 55,4 Milliarden Euro im gleichen Zeitraum 2025.

Größte Beitragsleister

Hauptursache für den Rückgang des Gesamtüberschusses waren deutlich geringere Überschüsse bei Chemikalien und verwandten Produkten sowie bei Maschinen und Fahrzeugen. Der Überschuss der Chemikaliengruppe fiel von 41,8 Milliarden Euro im März 2025 auf 18,9 Milliarden Euro im März 2026. Bei Maschinen und Fahrzeugen verringerte sich der Überschuss von 17,6 Milliarden Euro auf 9,7 Milliarden Euro.

Die innergemeinschaftlichen Warenströme stiegen zudem leicht an. Der Handel innerhalb des Euroraums belief sich im ersten Quartal 2026 auf 685,5 Milliarden Euro, ein Anstieg von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Ein kurzer Blick auf das Verhältnis zu Edelmetallen, Gold ist eine Anlage ohne laufende Zinszahlung. Änderungen bei Handelsbilanzen wirken indirekt über Wachstumserwartungen und Zinserwartungen auf reale Renditen. Sinkende reale Renditen senken die entgangenen Zinsen des Goldbesitzes und können so die Nachfrage nach Gold stützen.

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