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Der Offenmarktausschuss der FED stellte fest, dass die Abwärtsrisiken für die Beschäftigung zugenommen haben, während die Inflation zuletzt gestiegen ist. Vor diesem Hintergrund senkte der Ausschuss die Zielspanne für den Leitzins leicht und betonte, die weitere Politik anhand eingehender Daten zu prüfen.

FED sieht gestiegene Abwärtsrisiken für Beschäftigung und höhere Inflation Geldpolitik

FED sieht gestiegene Abwärtsrisiken für Beschäftigung und höhere Inflation

Geschrieben von Goldkurs Reporter

Der Offenmarktausschuss der FED stellte fest, dass die Abwärtsrisiken für die Beschäftigung gestiegen sind und dass die Inflation zuletzt angezogen hat. Die Teilnehmer beobachteten, dass die Zahl der neu geschaffenen Stellen in den Sommermonaten schwach ausgefallen ist, die Arbeitslosenquote im August auf 4,3 Prozent anstieg und revisionsbedingte Korrekturen die Höhe der zuvor gemeldeten Beschäftigungszahlen deutlich nach unten setzten.

Die FED wies darauf hin, dass die Gesamtinflation, gemessen am 12‑Monatsanstieg des persönlichen Konsumausgabenindex, im August auf 2,7 Prozent geschätzt wurde und die Kerninflation ohne Energie und viele Nahrungsmittel bei 2,9 Prozent lag. Mehrere Teilnehmer nannten Zollerhöhungen dieses Jahres als Faktor, der kurzfristig zusätzlichen Aufwärtsdruck auf die Preise ausübt, während einige Teilnehmer Produktivitätsgewinne oder reduzierte Migration als dämpfende Effekte diskutierten.

Angesichts der veränderten Risikolage entschieden fast alle Mitglieder, die Zielspanne für den Leitzins der FED um 0,25 Prozentpunkte auf 4 bis 4,25 Prozent zu senken. Die Mitglieder betonten, dass die Geldpolitik nicht auf einem festen Kurs sei und künftige Entscheidungen von einer breiten Palette eingehender Daten abhingen, darunter Arbeitsmarktindikatoren, Inflationserwartungen sowie finanzielle und internationale Entwicklungen.

Die FED-Teilnehmer sahen die Risiken für die Inflation mehrheitlich nach oben geneigt, zugleich seien die Risiken für die Beschäftigung nach unten verschoben. Vor diesem Hintergrund vertiefte die Debatte Themen des Risikomanagements, Zu starke oder zu frühe Lockerungen könnten die langfristigen Inflationserwartungen gefährden, zu lange hohe Zinsen könnten hingegen unnötig Arbeitslosigkeit erhöhen.

Für Edelmetalle ist der Zusammenhang zwischen Geldpolitik und Nachfrage klar beschreibbar, Niedrigere Leitzinsen und damit oft sinkende reale Renditen vermindern die entgangenen Zinsen beim Halten von nicht verzinsten Vermögenswerten wie Gold. Solche Veränderungen der realen Renditen beeinflussen die relative Attraktivität von Gold gegenüber zinstragenden Anlagen und wirken daher tendenziell auf die Goldnachfrage.

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