Das Wichtigste in Kürze

Das persönliche Einkommen der US Haushalte legte im Juli um 0,4 Prozent zu. Der Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) stieg im Monatsvergleich um 0,2 Prozent, die Jahresrate liegt bei 3,7 Prozent.

Persönliches Einkommen steigt im Juli um 0,4 Prozent und PCE erhöht sich um 0,2 Prozent Inflation

Persönliches Einkommen steigt im Juli um 0,4 Prozent und PCE erhöht sich um 0,2 Prozent

Geschrieben von Goldkurs Reporter

Das persönliche Einkommen der US Haushalte stieg im Juli um 0,4 Prozent, entsprechend einem Zuwachs von 115,1 Milliarden US Dollar, teilte das U.S. Bureau of Economic Analysis mit. Das verfügbare Einkommen nach Steuern erhöhte sich um 125,9 Milliarden US Dollar beziehungsweise 0,5 Prozent, die persönlichen Konsumausgaben nahmen nominal um 36,3 Milliarden US Dollar oder 0,2 Prozent zu.

Inflation und Konsum

Die Zunahme des Einkommens ging vor allem auf höhere Löhne und Gehälter, gestiegene staatliche Sozialleistungen sowie Einnahmen aus Vermögenswerten zurück. Innerhalb der Konsumausgaben stiegen die Ausgaben für Dienstleistungen um 86,2 Milliarden US Dollar, während die Ausgaben für Waren um 49,9 Milliarden US Dollar sanken. Reale Konsumausgaben legten nur um 1,3 Milliarden US Dollar zu und waren damit praktisch unverändert im Monatsvergleich.

Der Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) stieg im Juli auf Monatsbasis um 0,2 Prozent und ohne Nahrungsmittel und Energie ebenfalls um 0,2 Prozent. Auf Jahresbasis lag der PCE bei 3,7 Prozent und der PCE ohne Nahrungsmittel und Energie bei 3,3 Prozent. Die persönliche Sparsumme betrug 712,0 Milliarden US Dollar, die Sparquote lag bei 3,0 Prozent.

Die Daten für Juni wurden im Vergleichstext genannt und zeigen niedrigere Monatsänderungen bei einigen Posten. Realer Einstieg in das Jahr und revisionsbedingte Anpassungen für Frühjahrsmonate werden mit der jährlichen Datenaktualisierung im September ergänzt.

Für Edelmetalle ist vor allem die Entwicklung der realen Renditen von Bedeutung. Steigende reale Renditen vergrößern die entgangenen Zinsen bei nicht verzinslichen Anlagen wie Gold und verändern damit relativ die Attraktivität solcher Anlagen gegenüber verzinslichen Wertpapieren.

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