Das Wichtigste in Kürze

Die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft ging im Juli um 23.000 zurück, die Arbeitslosenquote lag bei 4,1 Prozent. Rückgänge zeigten sich vor allem in der lokalen Schulverwaltung und im Einzelhandel; das Gesundheitswesen baute weiter Stellen aus. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen leicht auf 37,62 US Dollar.

US-Arbeitsmarkt im Juli weitgehend unverändert, Beschäftigung -23.000 und Arbeitslosenquote 4,1 Prozent Arbeitsmarkt

US-Arbeitsmarkt im Juli weitgehend unverändert, Beschäftigung -23.000 und Arbeitslosenquote 4,1 Prozent

Geschrieben von Goldkurs Reporter

Die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft sank im Juli um 23.000. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,1 Prozent, und die Zahl der Arbeitslosen belief sich auf 6,9 Millionen.

Die stärksten Nettoverluste fanden sich in der lokalen Schulverwaltung mit einem Rückgang um 50.000 Stellen und im Einzelhandel mit einem Minus von 19.000. Dagegen setzte sich der Aufwärtstrend im Gesundheitswesen fort, das insgesamt 22.000 zusätzliche Stellen schuf, wobei insbesondere ambulante Gesundheitsdienste weiter Personal einstellten. In vielen anderen Branchen wie Bau, Produktion, Verkehr, Information und Freizeit und Gastgewerbe änderte sich die Beschäftigung im Monatsvergleich nur wenig.

Die Erwerbsbeteiligung lag im Juli bei 61,4 Prozent, das Verhältnis von Erwerbstätigen zur Bevölkerung bei 58,9 Prozent. Die durchschnittlichen Stundenlöhne aller privaten Beschäftigten stiegen geringfügig auf 37,62 US Dollar, ein Jahreszuwachs von 3,2 Prozent. Für Mai wurde die Beschäftigungszahl von zuvor +129.000 auf +63.000 nach unten revidiert, für Juni von +57.000 auf +20.000; zusammen ergeben die Revisionen eine Korrektur um 103.000 Stellen gegenüber früheren Berichten.

Geringe Nettoveränderungen bei Gesamtbeschäftigung und Arbeitslosigkeit signalisieren eine Phase moderater Arbeitsmarktaktivität. Für Edelmetalle ist relevant, dass geldpolitische Entscheidungen und damit verbundene Änderungen der Leitzinsen die realen Renditen beeinflussen. Steigende Leitzinsen erhöhen nominale Renditen und, bei gleichbleibender oder fallender Inflation, die realen Renditen; dadurch steigen die entgangenen Zinsen beim Halten von Gold, was die Nachfrage nach Gold tendenziell dämpft. Umgekehrt wirken sinkende reale Renditen stützend auf die Goldnachfrage.

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